Wie entsteht Stress und wie wird er energetisch gespeichert?

Katzen im Abwehrmodus – Stresssituation

In diesem Bild erkennen wir deutlich eine Stresssituation zwischen zwei Katzen. Wir wissen nicht, ob sie sich kennen, ob sie erschrocken sind, ob der plötzlichen Begegnung, oder ob sie sich generell nicht riechen können. Das spielt hier im Moment auch keine Rolle.

In der Regel haben wir Menschen, wie auch Tiere drei Möglichkeiten auf Bedrohungen zu reagieren. Erste Möglichkeit ist Flucht, wir holen tief Luft, drehen uns um und flüchten. Können wir nicht fliehen, greifen wir an. Können wir nicht angreifen, da der Gegner zu übermächtig ist, erstarren wir. Es kann auch erst der Angriff und dann die Flucht sein. Letzte Option ist immer die Erstarrung.

Die Totenstarre als letzte Möglichkeit zu überleben

Eine Maus welche sich tot stellt und es überlebt, wird diese gestaute Energie regelrecht heraus zittern, wenn sie wieder in Sicherheit ist. Dies ist notwendig, um die Muskeln wieder frei bewegen zu können. Wenn die Katzen sich trennen, da sie erkannt haben, dass keine Gefahr besteht, schütteln auch sie sich diesen energetischen Stress heraus, in dem sie sich einmal kräftig durchschütteln. Dasselbe machen auch Hunde und andere Tiere. Sie machen dies intuitiv und routiniert, sie denken nicht einmal darüber nach.

Wie oft haben wir uns als Kind schon in einer Situation gefunden vor dem Lehrer, den Eltern oder Verwandten und konnten nicht angreifen oder fliehen. Wir sind erstarrt. Manche fangen an zu weinen, was auch den Stress lösen kann und die Situation entschärft. Je älter wir werden, werden wir uns mehr und mehr beherrschen, um keine Schwäche zu zeigen und können trotzdem nicht fliehen oder angreifen. Wir wollen ja «cool» sein.

Angstenergie ist wie eine elektrische Ladung in einer Batterie

Die über die Nerven erzeugte elektrische Energie der Erstarrung verbleibt in unserem Körper, wird also wie eine Batterie gespeichert und lagert immer mehr Schichten darüber. Mit der Zeit bilden sich Ängste und Phobien, die wir nicht erklären können und wir wissen auch nicht, wie wir sie los werden können. Kinder hüpfen noch mehr herum, was den Stress teilweise lösen kann, aber als Erwachsene, ist das nicht mehr zeitgemäss. Jedenfalls haben wir nicht gelernt, diesen Stress einfach abzulösen und zwar unmittelbar, nachdem sich eine Situation entspannt hat.

Die URSA-Methode hat eine einfache Methode des Ausstreichens am Rippenbogen entwickelt, mit anschliessendem hin- und herzittern unter den Augen. Dies ist wie ein Reset des Hauptmuskels, wo der Stress zuerst gespeichert wurde. Dies kann auch jeder selber gut für sich machen, gerade wenn er im Moment Stress empfindet, ohne dass ein Therapeut hier tätig werden muss.